Buchrezensionen Team Bellini

Buch-rezension von Daniela

«Eine phantasievolle Geschichte über die Geburt der Empathie, aber auch über den Mut, sich der Welt zu stellen.»

 Olga Tokarczuk erzählt in Anna In einen 4000 Jahre alten Mythos auf einzigartige Weise neu. Mit viel Ironie und einer großen Portion Respektlosigkeit verbindet sie das Hohe und Erhabene mit dem Profanen, Allgemeinmenschlichen – und holt den altehrwürdigen Mythos so in unsere Gegenwart.
Inanna, oder AnnaIn, Göttin der Liebe, der Fruchtbarkeit, des Mondes, aber auch des Krieges, herrscht über das sumerische Uruk – ein mythischer, lichter Ort, wo Fahrstühle auch nach links und rechts fahren und Gärten vom Himmel hängen, ein Ort, der eher in der nahen Zukunft als in einer fernen Vergangenheit zu liegen scheint. AnnaIn ist schön, jung, verführerisch, aber auch ungestüm, unstet und machtbewusst. Eines Tages ruft ihre Zwillingsschwester, die Herrscherin der Unterwelt, sie zu sich. Und AnnaIn steigt hinab, in die Katakomben, ins dunkle Reich des Todes. Niemand ist je von dort zurückgekehrt. Welches Opfer wird AnnaIn bringen müssen, um wieder hinaufzusteigen zu den Lebenden?

Tokarczuk gelingt es, die Geschichte originalgetreu, aber trotzdem neu zu erzählen und ich bin sehr begeistert von diesem schmalen Buch. Leben, Sterben, Wiederaufleben, Hingabe füreinander sind die Themen des Buches. Bei der Lektüre schwebt man immer zwischen Realität, Mythos und Si-Fi. Die Sprache ist bildhaft und sehr poetisch und sehr gut übersetzt. Wir tauchen ein in eine lebendige Atmosphäre die vielstimmig, geheimnisvoll und hintergründig ist. Olga Tokarczuk hat mich einmal mehr in ihren Bann gezogen. Eine unbedingte Leseempfehlung! 

 

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«Anna In» von Olga Tokarczuk
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Buch-rezension von Urs

«Die neuen Musketiere sind definitiv weiblich!»

Meg ist eine Frau mit vielen Namen. Sie schleicht sich in das Leben anderer mit nur einem Ziel: Skrupellose Männer, die sich auf Kosten von Frauen bereichern, sollen um ihr Vermögen und ihren guten Ruf gebracht werden. Nun hat Meg ihren letzten Plan geschmiedet: Endlich will sie den Mann zu Fall bringen, der ihr Leben und das ihrer Mutter vor über zehn Jahren zerstörte. Aber sie ahnt nicht, dass ihr jemand auf den Fersen ist … Journalistin Kat beobachtet Meg schon seit Jahren. Sie ist fasziniert von der Frau mit den vielen Gesichtern, doch sie hat auch noch eine Rechnung mit ihr offen. Als Meg die Schlinge um das letzte Opfer immer enger zieht, muss Kat sich fragen, wie weit sie bereit ist zu gehen.

Julie Clarks entwickelt die Story dieses Psychothrillers in einzelnen zum Teil kurzen Kapiteln je aus der Optik der beiden Frauen. Das Karussell der Geschichte beginnt sich immer schneller zu drehen. Auf die einen Seite die ausgefuchste Meg, die als erbarmungslose Trickbetrügerin in verschiedene erfundene Rollen schlüpft, um zu ihrem Ziel zu gelangen, auf der anderen Seite Kat, die als Investigativjournalistin Megs Geschichte unter die Lupe nimmt und dabei selbst von ihrem spielsüchtigen Verlobten hintergangen wird. Ein bitterböses Gesellschaftsbild der USA, bei dem gewisse Männer nicht gerade gut wegkommen, derweil sich die beiden weiblichen Hauptfiguren zögernd zu einem besonderen Happy End annähern, ein Ende, das hier nicht verraten werden soll.

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«Der Plan» von Julie Clark
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Buch-rezension von Sandra

«Eine tolle Wiederentdeckung aus Italien.»

Das ebenso offene wie bewegende Gefängnistagebuch einer mutigen Frau, die keine Kompromisse eingehen wollte und ihren Träumen gefolgt ist.

Goliarda Sapienza ist 1924 in Catania Sizilien geboren, ihre Mutter war eine feministische Aktivistin und sozialistische Gewerkschafterin, der Vater Anwalt für die Arbeiterklasse. Sie waren nicht verheiratet, was für diese Zeit sehr aussergewöhnlich war. In dieser Offenheit dieses antifaschistischen und freigeistigen Haushalts ist GS aufgewachsen. Mit 16 Jahren ging sie nach Rom, um Schauspielunterricht zu nehmen. Sie schloss sich den Partisanen im Widerstand an und wurde, wie ihre Eltern von den Faschisten verfolgt. Nach Kriegsende feierte sie Erfolge am Theater und beim Film und verkehrte in Kreisen der Bohème um Künstler wie auch Luchino Visconti. Erst Mitte der 50er Jahre begann sie Gedichte und kurze autobiografische Texte über ihre Kindheit zu verfassen. Nach einer Scheidung und einer schweren Depression gibt GS alles auf um ihren Jahrhundertroman «Die Kunst der Freude» zu schreiben: ihre Karriere als Schauspielerin in Film und Theater und alle anderen Schreibaufträge. Vollkommen verarmt, stiehlt sie einer Bekannten Schmuck, um zu überleben und weiterschreiben zu können. Sie wird verurteilt und kommt in ein römisches Frauengefängnis: Rebibbia, das ihr zur Schule des Lebens wird.

Sapienza hat sich mit ihrem klugen, hellen und wachen Geist in meine Bücherseele geschrieben. Sie schreibt über ihre Zeit im Gefängnis mit einer tiefen Menschlichkeit, gegenüber den Frauen, die mit ihr sitzen, und auch gegenüber sich selbst und beschreibt dabei ihr eigenes Empfinden, sie beobachtet die Mitgefangenen mit einer Offenheit und Sensibilität, dass wir sie lebendig vor uns sehen. In diesem Text steckt so viel Weitsicht und Empathie, trotz der beengenden Räumlichkeiten. An diesem Ort treffen Frauen aus völlig verschiedenen Klassen aufeinander und die frisch angekommene GS muss die Gesten und Codes der Hierarchien zuerst kennenlernen. Was sie da erfährt, ist eine unglaubliche Solidarität unter den Frauen, die, trotz den vielen Unterschieden und der Rohheit des Ortes im Innersten Verbündete sind. Das Memoir ist im Präsens verfasst, in der ersten Person und so erleben wir alles hautnah. Der Schreibstil ist sehr schwungvoll, offen und unmittelbar und wir sind ab Seite Eins als Komplizinnen an ihrer Seite.  Ein Buch, das von weiblicher Solidarität, von Stolz und Verderben, von Loyalität und Verbundenheit, vom Überleben als Frau und von Freiheit erzählt. Beeindruckend, unvergesslich und ein unbedingter Lesetipp.

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«Tage in Rebibbia» von Goliarda Sapienza
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Buch-rezension von Urs

«Ein raffiniert und komplex gestrickter, neuer Kriminalfall von Christine Brand. Absolute Leseempfehlung! »

Der vierte Fall für das Schweizer Ermittlerduo Milla Nova und Sandro Bandini!

Nathaniel ist blind – seit seinem elften Lebensjahr, als sein Vater die gesamte Familie tötete und nur Nathaniel verletzt überlebte. So hat es ihm die Polizei erzählt, an die Geschichte glaubt Nathaniel seit nun drei Jahrzehnten. Er beschließt, sich endlich seiner traumatischen Vergangenheit zu stellen und verlangt Einsicht in die Fallakten. Doch die Unterlagen offenbaren Ungereimtheiten. Es scheint, als ob die Polizei etwas, was damals geschah, unter Verschluss halten möchte. Nathaniel realisiert, dass der wahre Mörder seiner Familie womöglich noch immer auf freiem Fuß ist – und sein Vater unschuldig sein könnte. Doch seine gute Freundin, die TV-Reporterin scheint ihm dieses Mal nicht helfen zu können, noch dazu da deren Freund Sandro Bandini als Polizist in die Vertuschung der Wahrheit über Nathaniels Familie verwickelt sein könnte. Es scheint, als sei Nathaniel auf sich allein gestellt

Christine Brand hat eine recht komplexe Geschichte gestrickt, die sie mit Liebe zum Detail vor unseren lesenden Augen ausbreitet. Eine Schweizer Linksterroristengruppe aus den 80er Jahren, der damalige Staatsschutz und eine Chiffrier-Firma kommen vor. Wir begegnen im Weiteren wieder alten Bekannten aus ihren drei vorangegangenen Krimis inklusive Blindenhund Alisha und fühlen uns deshalb rasch heimisch. Auch weil uns viel Mitgefühl mit den Akteuren begegnet. Und so lesen wir zügig weiter, wechseln an verschiedene Spielorte in und um die Aarestadt Bern bis nach Zürich. Wir nehmen es der Bernerin nicht übel, dass der Käferberg, wo ein weiterer Toter und zwei Verletzte gefunden werden, Hönggerwald genannt wird;-)Schritt für Schritt werden die einzelnen Handlungsfäden zu einem Muster zusammengefügt – aber kurz vor dem vermeintlichen Ziel kommt nochmals alles anders. Auf dem Weg dazu führt uns Christine Brand von Kapitel zu Kapitel, die häufig dann enden, wenn Entscheidendes passiert. Gemein! Weil damit an ein Weglegen des Buchs (v.a. Nachts) nicht zu denken ist, denn es bleibt einfach zu spannend! Und schon wieder schimpft meine nähere Umgebung, weil ich tagsüber so unausgeschlafen rüberkomme.

 

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«Der Unbekannte» von Christine Brand
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Buch-rezension von Carolin

«Jan Weiler beglückt mit seinem neusten Werk.»

Nachdem die fünfzehnjährige Kim einen katastrophalen Unfall verschuldet hat, wird sie zu ihrem Vater abgeschoben, den sie bisher nur von einem unscharfen Foto kannte. Anstatt also nach Florida zu fliegen, muss sie die großen Ferien am Rhein-Herne-Kanal bei einem Fremden absitzen. Dieser erweist sich nicht nur als ziemlich seltsam, sondern auch als der erfolgloseste Vertreter der Welt. Nach einem schwierigen Start versuchen Vater und Tochter, das Beste aus ihrer Zwangsgemeinschaft zu machen – und erleben den Sommer ihres Lebens.

Ein Buch über das Erwachsenwerden und das Altern, über die Geheimnisse in unseren Familien, über Schuld und Verantwortung und das orange-gelbe Flimmern an Sommerabenden.

Das Buch liest sich leichtfüssig, aber nicht platt, schnell, aber nicht oberflächlich und erinnert dabei an eine wunderbar humorvolle, deutsche Kino-Komödie, die trotz mancher witziger Szenen, eine genau richtige Prise an Tiefgang offenbart, die das Leben und Mensch nunmal so zu bieten haben. Der Autor Jan Weiler, vielen bekannt durch seine Bücher wie «Maria, ihm schmeckt`s nicht» und «Das Pubertier», hat wiederholt einen sehr menschlichen, herzberührenden, humorvollen Roman geschrieben, der einen in diesen Tagen ein bisschen Ablenkung und Zerstreuung verschaffen kann.

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«Der Markisenmann» von Jan Weiler
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Buch-rezension von Carolin

«Ein grosser Familienroman.»

Fatma Aydemirs großer Familienroman – «Ihr Sound hat eine Wucht, die abwechselnd ins Herz und in die Magengrube geht.» Alena Schröder Dreißig Jahre hat Hüseyin in Deutschland gearbeitet, nun erfüllt er sich endlich seinen Traum: eine Eigentumswohnung in Istanbul. Nur um am Tag des Einzugs an einem Herzinfarkt zu sterben. Zur Beerdigung reist ihm seine Familie aus Deutschland nach. Fatma Aydemirs großer Gesellschaftsroman erzählt von sechs grundverschiedenen Menschen, die zufällig miteinander verwandt sind. Alle haben sie ihr eigenes Gepäck dabei: Geheimnisse, Wünsche, Wunden. Was sie jedoch vereint: das Gefühl, dass sie in Hüseyins Wohnung jemand beobachtet. Voller Wucht und Schönheit fragt «Dschinns» nach dem Gebilde Familie, den Blick tief hineingerichtet in die Geschichte der vergangenen Jahrzehnte und weit voraus.

«Dieser Roman hat mich mit  mitten ins Herz getroffen, zwei Nächte und einen Sonntag nur gelesen und dadurch rasant in diese eindrückliche Familiengeschichte eingetaucht und wieder aufgetaucht, voller Emotionen und ein noch grösseres Verständnis für Familien, die aufgrund der Auswanderung ihrer Eltern zwangsläufig zwischen den zwei Welten leben: diese Widersprüchlichkeit zwischen Traditionen und neuen Rollenbildern, die Erwartungen und Haltungen sich selbst, aber auch den einzelnen Familienmitgliedern gegenüber, all das und noch viel mehr hat die Autorin so hervorragend gezeichnet und herausgearbeitet. Mir als Leserin wird der ganze Schmerz jeder einzelnen Person zutiefst fühlbar gemacht und gleichzeitig erlese ich mir auch noch den Blick auf uns, aus den aufnehmenden Ländern dieser Gastarbeiterfamilien und das wirkt und lässt uns nicht mit Lorbeeren geschmückt aus der Geschichte herausgehen. Eindringlich, tief und mit ganz viel Kraft!»

 

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«Dschinns» von Fatma Aydemir
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Buch-rezension von Sandra

«Hommage an die verkannten Hausfrauen und Mütter der 50er und 60er Jahre.»

Eine Familien- und Zeitgeschichte zugleich, darüber hinaus witzig, pointiert und gleichzeitig geistreich und motivierend.

Die Hauptfigur Elizabeth Zott ist vielleicht auf den ersten Blick nicht die sympathischste. Sie lacht nicht viel, ist vorlaut und störrisch. Als hauptberufliche Chemikerin in den 1960er Jahren hat sie sich in ihrem Beruf gegen eine starke Männerdomäne durchzusetzen und zu beweisen. Elizabeth muss ihr ganzes Leben lang darum kämpfen, in einem Labor zu arbeiten und die Art von Wissenschaft zu betreiben, die sie so gerne studiert. Sie liebt die Chemie, das Rudern, sie liebt ihren Partner und sie liebt ihre Tochter Madeline und ihren zugelaufenen Hund, Halbsieben. Im Laufe der Geschichte schlägt das Schicksal zu und Elizabeth landet widerwillig statt in einem Labor in einem Kochstudio. Sie soll in der Sendung «Essen um Sechs», den Hausfrauen die Chemie des Kochens von nahrhaften Menus beibringen. Sie macht alles auf ihre eigene Art und Weise, verzichtet auf die engen Kostüme und die kitschigen Kulissen, die für sie geschaffen wurden, und vermittelt so ganz beiläufig während dem Kochen, dass Hausfrauen als sehr wichtige Menschen mit Träumen und Rechten ernst genommen werden sollten!

Das Buch hab ich in kürzester Zeit mit Vergnügen verschlungen, einfach eine tolle Geschichte mit einer charmanten, eigenwilligen Heldin die man sofort ins Herz schliesst. Klug, charmant und warmherzig, herrlich frisch zum Lesen!

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«Eine Frage der Chemie» von Bonnie Garmus
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Buch-rezension von Chantal

«Stark, klug, ehrgeizig, selbstbewusst und unglaublich mutig!»

Fliegende Klinge wird sie genannt. Schwerelos fliegt sie durch die Luft und gleitet über das Wasser. Shi Yu ist eine Meisterin der Kampfkunst. Ohne den Wushu der Luft und des Wassers hätte sie nicht überlebt, als sie von Piraten entführt wurde. Noch ahnt sie nicht, dass sie die größte Piratin der chinesischen Meere werden soll und dass es nur einen Mann gibt, der es an Geschicklichkeit mit ihr aufnehmen kann: der gefährliche Eunuchenfürst Cao Feng.

Shi Yu, eine Frau, hineingeboren in eine Welt der Männer und alles, was sie will, ist Freiheit.

Wir begleiten Shi Yu von frühster Kindheit an und erleben, wie sich behauptet, immer wieder aufsteht, egal wie oder von wem sie zu Boden geworfen wird und sie aus allem, was geschieht, stärker hervorgeht, als sie es zuvor gewesen ist. Eine beeindruckende, aufbauende und trotzdem richtig piratige Geschichte mit mitreissendem Abenteuercharakter.

 

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«Shi Yu - Die Unbezwingbare» von Davide Morosinotto
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Buch-rezension von Ursi

«Die Geschichte einer ganz besonderen Vater-Tochter-Beziehung und die Geschichte um das Geheimnis von Herkunft im Polen von 1939.»

Krakau, im Frühjahr 1939. Alle Zeichen stehen auf Krieg, denn das Deutsche Reich treibt seine Angriffspläne auf Polen unbarmherzig voran. Die junge Marie aber beschäftigen ganz anderen Fragen: Wer ist ihre Mutter? Warum verschwand sie, als Marie ein Kleinkind war? Und warum verweigert ihr Vater, ein renommierter Arzt, jedes Gespräch über sie? Immer mehr kommt ihr der Verdacht, dass mit der Geschichte des Vaters nicht alles so stimmt, wie er sie und die Öffentlichkeit glauben macht. Ist er wirklich der, den er zu sein vorgibt? Zweifellos ist Dominik Karski ein brillanter Mediziner und Forscher, der schon manches Leben gerettet hat. Doch wieso schliesst er sein Zimmer immer ab? Was für ein Rätsel verbirgt sich dahinter? Als sie die Ungewissheit nicht mehr aushält, entschließt Marie sich zu einem drastischen Schritt. Bei der Suche nach ihrer Herkunft und Identität entdeckt Marie auch die Liebe zu ihrem jüdischen Kindheitsfreund neu und muss sich der Frage stellen: wie weit soll sie gehen für ihr Leben und die Liebe in diesen unsicheren Zeiten.

Flüssig, lebhaft und spannend geschrieben, ich habe mich bei dieser Lektüre gut unterhalten gefühlt. In dieser tiefgründigen, mitreißenden und dramatischen Geschichte geht es unter anderem um die Rolle der Frau in der damaligen Zeit, aber auch um den Krieg und den Hass gegenüber den Juden. Besonders überrascht hat mich das unvorhersehbare und ergreifende Ende.

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«Das verschlossene Zimmer» von Rahel Givney
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