Buchtipps Team Bellini

Chantals Buchtipp

«Die mitreissende, fantastische und lang ersehnte Fortsetzung von ‹Love Simon›».

Das Buch beschreibt das Leben aus der Sicht der sturen, sarkastischen Leah. Sie ist die beste Freundin von Simon, leidenschaftliche Schlagzeugerin und Fanfictionmalerin. Witzig geschrieben, die Geschichte tragisch, dramatisch und zeigt die Jugend in all ihren Facetten. Ab 14 Jahren.

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«Ein Happy End ist erst der Anfang» von Becky Albertalli
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Danielas Buchtipp

«Ein sehr menschliches Buch über eine Kindheit mit Hindernissen, wunderbar geschrieben, es lässt einen nicht mehr los».

Der Traum vom Familienidyll auf dem Land erweist sich für Antonia und Chris als trügerisch. Der Alltag mit Kind ist anstrengender als erwartet und zu den Gefühlen von Isolation und Überforderung gesellt sich eine zunehmende Entfremdung. Das Paar trennt sich und Antonia sorgt fortan alleine für Timon. Sie droht im tristen, von Armut geprägten Alltag unterzugehen und kümmert sich nur halbherzig um ihren Sohn. Timon wehrt sich immer verzweifelter gegen diese Vernachlässigung, doch niemand erkennt den Hilferuf. Einzig der ehemalige Lehrer Valentin, der sich im Dorf, wie Timon, zugleich eingeengt und ausgeschlossen fühlt, findet Zugang zu dem Jungen. Zwischen den beiden wächst ein fragiles Vertrauen, das von den Dorfbewohnern misstrauisch beäugt wird.
In einem kunstvollen Spiel der Perspektiven beleuchtet Tabea Steiner in ihrem Debütroman Balg die schleichende Eskalation zwischen Timon und Antonia sowie die zögerliche Annäherung zwischen Valentin und Timon. In kurzen Szenen werden subtile Entwicklungsschritte eingefangen. Jedes gesagte Wort, jede Geste zählt und das Ungesagte wiegt schwer.

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«Balg» von Tabea Steiner
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Sandras Buchtipp

«Wunderbar, mitten aus dem Leben erzählt».

Lena hat mit ihrem Freund Kurt ein Haus gekauft. Es scheint, als wäre ihre größte Herausforderung, sich an die neuen Familienverhältnisse zu gewöhnen, daran, dass Brandenburg nun Zuhause sein soll. Doch als der kleine Kurt bei einem Sturz stirbt, bleiben drei Erwachsene zurück, deren Zentrum in Trauer implodiert. Trotz dem Thema Trauer geht man leicht aus dem Buch heraus, man kann zwischen den Zeilen lachen und weinen zugleich.

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«Kurt» von Sarah Kuttner
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Ursis Buchtipp

«Starke, sprachgewaltige Worte über eine Heimkehr in eine versehrte Heimat».

„Die guten Tage“ ist ein Buch von großem sprachlichen Furor. Der Ich-Erzähler von Marko Dinićs Debütroman „Die guten Tage“ ist vor Jahren von Belgrad aus aufgebrochen, um in Wien neu anzufangen, weit genug weg von all dem, was seine bisherige Existenz bestimmt hat. Eine Busfahrsituation zurück nach Serbien, angesiedelt in der Gegenwart. Der Grund für die unfreiwillige Heimkehr ist der Tod der Großmutter des Ich-Erzählers. In beeindruckenden Bildern erzählt Marko Dinic zwanzig Jahre nach dem Bombardement von Belgrad von einer traumatisierten Generation, die sich weder zu Hause noch in der Fremde verstanden fühlt, die versucht die eigene Vergangenheit zu begreifen und um eine Zukunft ringt.

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«Die guten Tage» von Marko Dinic
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Carolins Buchtipp

«Die Art von Geschichte, die einen die eigenen Lebensentscheidungen und Beziehungen überdenken lässt».

Sensibel, humorvoll und mit einer Intensität, die unter die Haut geht, erzählt Sarah Moss von den Absurditäten eines Familienalltags in Grossbritannien, von der Liebe zwischen Eltern und ihren Kindern, vor allem aber von den Momenten, die uns die Zerbrechlichkeit des Lebens vor Augen führen.

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«Gezeitenwechsel» von Sarah Moss
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