Veranstaltungen

2_Fricker_Ursula_©AyseYavas2023 Kopie

©Ayse Yavas

Fangspiele Kopie
Ein Abend mit

Ursula Fricker - Fangspiele

Buchhandlung Bellini, Goethestrasse 5, Stäfa, Freitag, 6. September 2024, 19:30 Uhr

Ines und Lenni, eine über Jahrzehnte gefes­tigte Liebe, eine vertrauensvolle Partner­schaft. Sie Dermatologin und er Landarzt, leben sie mit ihrer Tochter, die Cello spielt, im Berliner Umland. Von ihrem Haus aus ist in der Senke der schieferfarbene See zu sehen, kein großer See, ein fehlendes Puzzle­teil, wie Ines immer sagt, als fehlte ausge­rechnet dort das letzte Puzzleteil der Erde. In ihr Leben, das der beste Freund eindeutig zu kitschig findet, platzt die charismatische Edda hinein. Mit ihrer Idee von absoluter Kunst wird sie für Ines zunehmend zum Faszi­nosum. Die spricht plötzlich von unerfüllten Jugendträumen und vernachlässigt alles, was ihr einmal wichtig war – ihre Tochter, ihren Beruf, Lenni. Als Edda sie für ein innovatives Theaterprojekt gewinnen will, lässt Ines ihr altes Leben fallen und stiehlt sich einfach davon.

In ihrem neuen Roman wirft Ursula Fricker erneut virulente Themen unserer Gegenwart auf. «Fangspiele» lotet die Ambivalenz von Kunst und Selbstaufgabe aus, lässt Gewissheiten zerbröseln, erzählt packend von manipulativer Macht und der bestürzenden Bereitschaft, ihr zu verfallen.

Ursula Fricker, 1965 in Schaffhausen geboren, hat bisher fünf Romane veröffentlicht, u.a. ihr viel beachtetes Debüt Fliehende Wasser (2004), Außer sich (2012), nominiert für den Schweizer Buchpreis, und Gesund genug (2022). Die in der Märkischen Schweiz bei Berlin lebende Autorin wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt im Herbst 2022 mit dem Georg Fischer Kulturpreis der Stadt Schaffhausen. Für Fangspiele erhielt sie einen Werkbeitrag der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia den Brandenburgischen Kunst-Förderpreis für Literatur.

ZUM BUCH

Das Buch erscheint im März 2024 beim Atlantis Literatur Verlag.

Buchhandlung Bellini
Platzzahl beschränkt, nur mit Reservation
Türöffnung 19.15 Uhr
Eintritt 25 Franken

RESERVATION

Barbara Bleisch_(c) Mirjam Kluka_ph_5

©Mirjam Kluka

9783446279681
Lesung und Gespräch

Barbara Bleisch - Mitte des Lebens

Buchhandlung Bellini, Goethestrasse 5, 8712 Stäfa , Freitag, 29. November 2024, 19:30 Uhr

Was ist ein gelungenes Leben? Wie bedrängt uns der Tod? Wie verzeihen wir uns, was wir versäumt haben? Mit Offenheit,  Mut und auch Heiterkeit lädt uns Barbara Bleisch mit ihrer Philosophie der besten Jahre zum Nachdenken  ein.

Moderation: Katharina Alder

Im Leben ist irgendwann vieles entschieden: wen wir lieben, wo wir arbeiten, wie wir wohnen. Manche sind froh, angekommen zu sein – andere fürchten, festzustecken in einem Leben voller Routinen, und fragen sich, ob es das schon war. Wie finden wir neue Lebensziele, wenn vieles erreicht ist? Wie gehen wir damit um, dass sich die Zeithorizonte langsam verengen und einige Züge mittlerweile abgefahren sind? Philosophisch fundiert und voller Bezüge aus dem Alltag denkt Barbara Bleisch nach über Lebenserfahrung, Leichtigkeit und Gelassenheit. Dem Klischee der „midlife crisis“ setzt sie eine Philosophie der Lebensmitte entgegen, die hineinführt in die existenziellen Fragen unserer Jahrzehnte als Erwachsene – und in die beste Zeit unseres Lebens.

BUCH BESTELLEN

Das Buch erscheint am 22.Juli 2024 im Hanser Verlag.

Buchhandlung Bellini
Platzzahl beschränkt, nur mit Reservation
Türöffnung 19.15 Uhr
Eintritt 25 Franken

RESERVATION

Archiv

Impressionen anschauen

2024

«Die Stickerin» mit Margrit Schriber

«verwoben und verlochten» mit Florianne Koechlin

«Mensch sein» mit Carel van Schaik und Kai Michel

«Das Farbenbuch» mit Juraj Lipscher und Hanspeter Schneider

Ein Abend mit Historiker David Kobelt «Einwohner aussortieren»

2023

Ein Abend mit Christiane Graeber zum Thema Abschied

Buchvernissage Catherine Bissegger «Goldküste»

Lesung «Beziehungskosmos» Das Buch

Dominic Oppliger «giftland»

Hansjörg Schertenleib «Im Schilf»

Peter Stamm «In einer dunkelblauen Stunde»

Regine Imholz «Tod in der Ruinaulta»

2022

Annabelle Hirsch «Die Dinge»

Klara Obermüller «Die Glocken von San Pantalon»

Zürichliest ’22 «Viva la Libertà» – mit Reinhold Joppich und Mario di Leo

Stephan Pörtner «Heimatlos»

Anna Six und Seraina Sattler «Anders aufgewachsen»

Julia Weber «Die Vermengung»

Hans Martin Ulbrich und Trio Poetico, Musikalische Lesung

Joachim B.Schmidt «Tell»

Ralf Schlatter «Muttertag»

2021

Arno Camenisch «Der Schatten über dem Dorf»

Nina Kunz «Ich denk, ich denk zu viel»

5 Jahre BuchBellini Jubiläumsfeier mit Lesungen von Frédéric Zwicker, Heinz Wegmann, Nicole Knuth und Slampoet Phibi Reichling.

Barbara Bonhage und Cornelia Kazis «Gnadenlos geirrt»

2020

Arno Camenisch «Herr Anselm»

Thomas Meyer «Wolkenbruchs waghalsiges Stelldichein»

2019

«Känned Sie Alt-Stäfä?» mit Klaus Wahl und Barbara Züst

Hanspeter Müller-Drossaart und Mathias Müller

Angelika Waldis «Ich komme mit» Zürich liest ’19

Dominic Oppliger «acht schtumpfo züri empfernt»

Thomas Meyer «Meyer rät.»

Katja Alves «Muffinclub»

Eveline Hasler «Tochter des Geldes»

2018

Nicole Billeter «Wenn dein starker Arm es will»

Lorenz Pauli «Rigo und Rosa» Erzähltheater

Vanessa Sonder&Patrizia Hausheer «Was soll das alles»

Lukas Linder «Der Letzte meiner Art» Zürich liest ’18

Emil Zopfi «Menschen am Weg»

Das Storybus-Projekt «die Geschichtensammler unterwegs»

Poetry Slam Die Agile Liga, Phibi Reichling und Kilian Ziegler

Lukas Hartmann «Ein Bild von Lydia»

Jens Steiner «Die Bratwurstzipfel-Detektive»

Michael Fehr «Glanz und Schatten»

Alfred Bodenheimer «Ihr sollt den Fremden lieben»

Gesang&Piano Streetwise Supercat

Arno Camenisch «Der letzte Schnee»

2017

Buchvernissage Gabriele Saputelli

Ariela Sarbacher und Thomas Sarbacher

Buchvernissage «Beziehungskiste»

Katja Alves «Die supergeheime Pfötchengang»

Buchvernissage «Fussgang.ch» Regula Jaeger und Markus Maeder

Konzert «A Stolen Horse»

Tim Krohn «Herr Brechtbühl sucht sein eine Katze»

Michael Theurillat «Wetterschmöcker»

Sunil Mann «Immer dieser Gabriel»

Frédéric Zwicker «Hier können Sie im Kreis gehen»

2016

Züglete an die Goethestrasse 5 und Eröffnung