Veranstaltungen

Muttertag
Wort-Ton-Film-Lesung

Ralf Schlatter "Muttertag"

Alte Krone, Goethestrasse 12, Stäfa, Foyer im 2. Stock, Mittwoch, 2. März 2022, 19:30 Uhr

Ralf Schlatter, Autor und Kabarettist (schön&gut), erzählt in seinem neuen Buch von einer ganz normalen, unspektakulären Familie vom Unausgesprochenen und von der Einsamkeit, von immergleichen Mustern und vom Gewicht der Ahnen, aber er tut das mit humorvoller Leichtigkeit, grosser Fantasie und wunderbar liebevollem, versöhnlichem Blick.

Manuel Lindt ergänzt, begleitet und untermalt die Geschichte mit seinen verspielten und bewegten Live-Video-Collagen. So entsteht ein einzigartiges Wort-Ton-Film-Kunstwerk. Jedes Mal neu, poetisch und tief berührend.

21. Juni, der längste Tag des Jahres, halb sechs Uhr morgens, Sonnenaufgang: Ein Sohn macht sich auf den Weg – seine Mutter hat ihn gebeten, ihr beim Sterben zu helfen, wenn die Sonne untergeht am Ende dieses Tages. Er braucht Zeit und frische Luft, also geht er zu Fuß von einer Stadt zur anderen, fünfzehn Stunden lang, und versucht unterwegs, seine Mutter am letzten Tag ihres Lebens endlich zu begreifen. Er erinnert sich an sein Aufwachsen in der Kleinstadt, an ein Leben als Kind dieser Eltern, als Bruder seiner älteren Schwester. Er stellt Fragen und wundert sich; zu jeder vollen Stunde denkt er sich einen möglichen Abschied von seiner Mutter aus. Er schweift ab, beobachtet Vögel, geht. Bis er fast nicht mehr kann und es Abend wird.

Ralf Schlatter erzählt von einer ganz normalen, unspektakulären Familie, vom Unausgesprochenen und von der Einsamkeit, von immergleichen Mustern und vom Gewicht der Ahnen, aber er tut das mit humorvoller Leichtigkeit, großer Fantasie und wunderbar liebevollem, versöhnlichem Blick – so wird schließlich auch das Schwere leicht.

Eintritt: 20 Franken
Veranstaltung findet unter den im März 2022 geltenden Schutzmassnahmen statt.
Türöffnung 19 Uhr

Infos zum buch

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Eva Schram/ © Diogenes Verlag

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Lesung

Joachim B. Schmidt "Tell"

Alte Krone, Goethestrasse 12, Stäfa, Foyer im 2. Stock, Mittwoch, 23. März 2022, 19:30 Uhr

Joachim B. Schmidt, der junge Schweizer Autor der in Island lebt, greift nach den Schweizer Kronjuwelen und macht aus der ›Tell‹-Saga einen Pageturner, einen Thriller, ein Ereignis: Beinahe 100 schnelle Sequenzen und 20 verschiedene Protagonisten jagen wie auf einer Lunte dem explosiven Showdown entgegen. Keine Nach-, keine Neuerzählung, sondern ein Blockbuster in Buchform: ›The Revenant‹ in den Alpen, ›Braveheart‹ in Altdorf.

Joachim B. Schmidt schreibt Geschichte neu. In seinem fulminanten Roman wird die Tell-Sage ein Pageturner, ein Thriller, der an moderne Netflix-Serien erinnert. Beinahe 100 schnelle Sequenzen, erzählt von 20 verschiedenen Protagonisten, rasen wie an einer Lunte auf einen überwältigenden Showdown zu, der sich nicht vor denen großer Blockbuster verstecken muss. Schmidts Fiktion, seine Vision des Tell machen die Erzählung so einzigartig, frisch und zwingend. Die moderne Erzählweise hat er sich bei einem der großen isländischen Erzähler abgeschaut: Einar Kárason, der die Sturlungen-Saga neu erzählte. Hier wie dort sprechen die Protagonisten, was dem Text Gegenwärtigkeit und Authentizität verleiht. Im Zentrum von Schmidts Erzählung steht der ›Mensch‹ Wilhelm Tell – ein Wilderer und Familienvater, ein Eigenbrötler und notorischer Querulant; ein Antiheld, einer, der überhaupt kein Held sein will, der eigentlich nur seine Ruhe, genug zu essen und seinen Leiterwagen haben will. Und eine Kuh verkaufen. Immer näher kommen ihm die verschiedenen Stimmen und erkunden, wie eine einzige Gewalttat größere und größere Kreise zieht. Schmidt bringt uns die Figuren des Mythos nahe und erzählt eine unerhört spannende Geschichte – auch für diejenigen, die noch nie etwas von Wilhelm Tell gehört haben.

Eintritt: 25 Franken

Veranstaltung findet unter den im März 2022 geltenden Schutzmassnahmen statt.
Türöffnung 19 Uhr

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©Ayse Yavas

9783039260416
Lesung

Julia Weber "Die Vermengung"

Buchhandlung Bellini oder Alte Krone, Stäfa, Mittwoch, 1. Juni 2022, 19:30 Uhr

Julia Weber arbeitet an ihrem zweiten Roman, als sie schwanger wird. Ein zweites Kind? Wie wird ihr Leben sein? Woher Kraft und Zeit nehmen für zwei Kinder und das Schreiben?

In der Angst, dass das Leben und seine Forderungen ihre Kunst auffressen könnten, beginnt Julia Weber schreibend ein Gespräch mit ihren Romanfiguren. Der Alltag drängt sich in ihre Kunst und die Kunst drängt sich in den Alltag, dazu die Frage, wie es gelingen könnte, das Leben zu viert mitsamt ihrer Kunst. Sie protokolliert Gespräche mit H., ihrem Mann, sammelt Briefe an ihre Freundin A., Nachrichten ihrer Mutter, Erinnerungen an das eigene Kindsein, das Hineinwachsen in einen Frauenkörper, in einen erwachsenen Alltag der Notwendigkeiten, das Dagegenhalten gegen die Notwendigkeiten mit Hilfe der Kunst, das Dagegenhalten gegen die grosse Traurigkeit, gegen die Angst, und immer wieder die Anläufe in den Roman, die Verwandlung des Lebens in Literatur, Bewusstheit, Glück.

«Die Vermengung» ist eine eindrückliche Beschreibung des weiblichen Körpers und seiner Transformation und die Erkundung einer weiblichen Biografie von heute zwischen Berufstätigkeit und Familie, zwischen Leben und Kunst, Freundschaft und Gesellschaft. Sie entwirft zugleich eine weibliche Poetik weit abseits einer hartnäckig überlieferten Genietradition, eine radikale und doch weiche, auf das Leben gerichtete Auffassung von Kunst. Ein hochpoetischer Text von grosser Kraft und Aktualität!

Eintritt: 25 Franken
Veranstaltung findet unter dem im Juni geltenden Schutzmassnahmen statt.

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Archiv

Impressionen anschauen

2021

DEZEMBER

Lesung Arno Camenisch «Der Schatten über dem Dorf»

NOVEMBER

Lesung Nina Kunz «Ich denk, ich denk zu viel»

OKTOBER

5 Jahre BuchBellini Jubiläumsfeier mit Lesungen von Frédéric Zwicker, Heinz Wegmann, Nicole Knuth und Slampoet Phibi Reichling.

SEPTEMBER

Lesung Barbara Bonhage und Cornelia Kazis «Gnadenlos geirrt»

2020

JANUAR

Lesung Arno Camenisch «Herr Anselm»

MÄRZ

Lesung Thomas Meyer «Wolkenbruchs waghalsiges Stelldichein»

2019

DEZEMBER

«Känned Sie Alt-Stäfä?» mit Klaus Wahl und Barbara Züst

NOVEMBER

«DichterKlang!» mit Hanspeter Müller-Drossaart und Mathias Müller

OKTOBER

Zürich liest ’19 Lesung Angelika Waldis, «Ich komme mit»

JUNI

Lesung Dominic Oppliger, «acht schtumpfo züri empfernt»

MAI

Lesung Thomas Meyer, «Meyer rät.»
Kinderlesung mit Katja Alves, «Muffinclub»
Lesung Eveline Hasler, «Tochter des Geldes»

2018

NOVEMBER

Lesung Nicole Billeter, «Wenn dein starker Arm es will» Museum zur Farb
Erzähltheater Lorenz Pauli, «Rigo und Rosa», Expo Stäfa
Lesung Vanessa Sonder&Patrizia Hausheer, «Was soll das alles»

OKTOBER

Lesung Zürich liest ’18 Lukas Linder, «Der Letzte meiner Art»

SEPTEMBER

Lesung Emil Zopfi, «Menschen am Weg»
Das Storybus-Projekt, «die Geschichtensammler unterwegs»
Poetry Slam Die Agile Liga, Phibi Reichling und Kilian Ziegler

JUNI

Lesung Lukas Hartmann, «Ein Bild von Lydia»
Kinder-Lesung mit Jens Steiner, «Die Bratwurstzipfel-Detektive»

MAI

Lesung Alfred Bodenheimer, «Ihr sollt den Fremden lieben»

MÄRZ

Gesang&Piano Streetwise Supercat

FEBRUAR

Lesung Arno Camenisch, «der letzte Schnee»

 

2017

NOVEMBER

Buchvernissage Gabriele Saputelli, «88 Thesen zum weiblichen Wesen»
Ariela Sarbacher und Thomas Sarbacher lesen David Constantine: «Wie es ist und wie es war» / Lucia Berlin: «Was wirst du tun wenn du gehst» / Ces Kaiser: «Limericks»

SEPTEMBER

Buchvernissage «Beziehungskiste», Hirschi&Troxler Verlag
Kinder-Lesung Katja Alves, «Die supergeheime Pfötchengang»

AUGUST

Buchvernissage «Fussgang.ch», Regula Jaeger und Markus Maeder, NZZ Libro

JUNI

Konzert «A Stolen Horse»
Lesung Tim Krohn, «Herr Brechtbühl sucht sein eine Katze»

MÄRZ

Lesung Michael Theurillat, «Wetterschmöcker»

FEBRUAR

Kinder-Lesung Sunil Mann, «Immer dieser Gabriel»

JANUAR

Lesung Frédéric Zwicker, «Hier können Sie im Kreis gehen»

 

2016

NOVEMBER

Züglete an die Goethestrasse 5 und Eröffnung

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